DINGE schlicht & einfach
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Ausgehend von den MAK-Beständen werden die asiatische und europäische Kunstgeschichte nach dem Ideal der Einfachheit untersucht. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den 1920 bis 1930er Jahren, in denen in Europa großes Interesse für China herrschte. Thematisiert werden die Werkbund-Bewegung und „Form ohne Ornament“, Studio-Keramik und Mingei in Großbritannien und Japan sowie nordeuropäisches Design, das die Entwicklung von Konsum- und Gebrauchsartikeln (Arabia, Ittala, IKEA u.a.) bis heute beeinflusst. Der Einfachheit in Kunst und Design wird in drei Abschnitten nachgespürt: Ein Ausstellungsteil untersucht das Streben nach Einfachheit als Ideal in der ostasiatischen Kunst ausgehend von der chinesischen Song-Dynastie (960 bis 1279). West-östliche Überschneidungen und Beeinflussungen im 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt des zweiten Teils, welcher dem Begriff der Einfachheit in Europa nachgeht. Im dritten Abschnitt werden die Themenvariationen im Bereich Möbel aufgezeigt.