KURIER

Event Programm

Mittwoch  |  22.05

Der Ring des Nibelungen

, bis



Richard Wagner
zum Stück Termine Besetzung Video Galerie Pressestimmen
Von: 30.03.2012 Bis:27.05.2012
Inszenierung

Regiemitarbeit

Figurenspielkonzeption

Bühne und Kostüme

Dramaturgie



Carl Philip von Maldeghem

Claudia Carus

Prof. Gretl Aicher | Philippe Brunner

Christian Floeren

Astrid Großgasteiger



Mit

Christiani Wetter; Werner Friedl, Tim Oberließen

und dem Ensemble des Salzburger Marionettentheaters

„Der Ring des Nibelungen“: Eine fabelhaft poetische und witzige Gemeinschaftsproduktion von Salzburger Landes- und Marionettentheater

„Mit größter Erzählfreude werden die Fabeln der vier Teile der gewaltigen Tetralogie einem künstlerischen Crashtest unterzogen, den sie blessurenfrei dem Projekt angemessen überstehen. (…) Der besondere Reiz dieser gleichwohl aufwendigen Produktion besteht in der Interaktion von Puppen und Menschen.  (…) Das ergibt so komische wie auch oft zarte, kleine, bewegende, berührende Momente einer Begegnung von (Normal-)Groß und (Marionetten-)Klein mit dem zauberhaften Kippeffekt, dass letztlich doch alles auch „auf Augenhöhe“ passiert.

Pfiffig und gewitzt werden die Puppenfiguren ins Heute geholt. (…) Der Perspektivenwechsel gelingt ohne aufgesetzte Attitüden. Immer wieder staunt man, wie organisch Übergänge gelingen (…).

Ausstatter und Figurenentwerfer Christian Floeren hat aus der kleinen eine regelrechte „Weltbühne“ gemacht, auf der buchstäblich im Handumdrehen vieles möglich wird, was auf einer „echten“ Bühne nicht machbar wäre. Und ganz so, als ob man eine Wagner –Oper in Echtzeit erlebt hätte, spendet auch das Premierenpublikum frenetischen Applaus.“

Salzburger Nachrichten

„Christiani Wetter und Tim Oberließen sind zumeist peppig-freche Erzähler und werden zusehends mehr in der Welt der Puppen gefangen, die an Fäden hängen. Es gibt viele wunderbare Bilder, die Sensation steht den fantastischen Puppenspielern zu. Was die machen ist genial und mit dem „Ring“ gelang ein Quantensprung in der Geschichte des Marionetten- zum Figurentheater: Michaela Obermayr, Philippe Brunner, Ursula Winzer, Emanuel Paulus, Edouard Funck, Heide Hölzl und Vladimir Fediakov (der Puppenbauer). Schon wieder so ein herrischer Befehl: Hingehen!“

Kronen Zeitung

Weltenepos im Handformat

„Seine gelungenen Momente hat die Produktion denn auch in den märchenhaften Szenen, wenn die Marionetten-Rheintöchter wahrlich schwerelos durch den Raum schweben, die Walküren gelenkigst herumturnen oder die Drachenszene kindlichen Zauber versprüht. (…) Sein Publikum wird dieser „Ring“ jedenfalls finden, das zeigte der Jubel am Premierenabend.“

SVZ

„Die komplexe Geschichte wird brillant aufgedröselt. Alle Verstrickungen zwischen Menschen und Göttern (…) bekommt man klar und übersichtlich erzählt. Regisseur Carl Philip von Maldeghem hat die szenische Fassung erstellt und ist dem „Ring“ inhaltlich nichts schuldig geblieben. Philippe Brunner hat die musikalische Fassung erstellt, also die passenden Schnipsel aus Wagners „Ring“ ausgesucht und vor allem miteinander verbunden. Eine herkuleische Aufgabe überzeugend gelöst, vor allem, wenn man an die fließende Harmonik Wagners denkt.

Der Puppenkopfschnitzer, der Bildhauer Reinhard Feldinger, und die Puppenbauer Vladimir Fediakov, Emanuel Paulus und Pavel Tikhonov haben nach Entwürfen von Christian Floeren ein wunderbares Ring-Personal geschaffen.“

DrehPunktKultur

„Endlich mal keine stundenlangen Wotan-Monologe, kein Erda-Geschwurbel und keine Wanderer-Quizshow! Stattdessen drückt jemand immer dann die Vorspultaste, wenn Wagner sich (zu) ausführlich äußert. Von Maldeghem, der bei diesem besonderen Ring Regie führt und zugleich Intendant des koproduzierenden Salzburger Landestheaters ist, beweist ein sicheres Händchen für große Effekte auf kleinem Raum. Bis in den "Siegfried" hinein (die Marionette trägt ein sehr hübsches "Nerd" T-Shirt) funktioniert die Mischung aus Puppen, Schauspielern und der vom Band eingespielten Musik (…) ganz gut.“

Deutschlandradio

„Diese Version von Wagners Schwergewicht ist wie ein Humor-Test für Wagnerianer, den das Salzburger Opern-Publikum mit Bravour bestanden hat.

Vom Feuerzauber und dem Walkürenritt bis hin zu sämtlichen in Klang gefassten Schwüren, Flüchen, Streits und Morden hat Puppenspieler und Musik-Mixer Philippe Brunner Wagners “Hits” geschickt aneinandergereiht.

Erzählerisch aber (…) funktioniert das Regie-Konzept von Carl Philip Maldeghem sogar ganz ausgezeichnet. Die zwei Schauspieler Tom Oberließen und Christiani Wetter mischen sich des grandiosen Effektes wegen zwischendurch als die Riesen Fafner und Fasolt unter das von Marionetten dargestellte “Ring”-Personal. Meist aber erzählen, moderieren und kommentieren sie das pathetische und urdeutsche Drama knapp, witzig und flott und ersparen dem Publikum das wagnerianisch endlose Auswalzen von Nebensträngen des Nibelungen-Liedes. Das Geflecht aus Helden und Göttern wird heiter auf den Punkt gebracht, ohne das Ränkespiel um Zauberring, Himmelsschlösser, Rheintöchter, Drachen und Tarnkappen lächerlich zu machen. Dieses Filettieren gibt den Blick frei auf die oft von schwülstiger Langatmigkeit fast erstickte Substanz der Erzählung.

Das Ensemble des Marionettentheaters führt die von Bühnenbildner Christian Floeren entworfenen Figuren virtuos an den Fäden.

Besonders amüsant ist das direkte Aufeinandertreffen der Schauspieler und der Puppen. Dadurch kommt die wagnerianische Heldenbrust erst gar nicht zum Schwellen, und der “


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