Donnerstagskonzert 6, Mozarteumorchester
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Hinter Anton Weberns Miniaturenkunst des revolutionären op. 10 stecken tiefe Emotionen. Dagegen ist Paul Hindemiths neue Klangwelt aus den 30er-Jahren weit atmend und klassizistisch bestimmt. Mit dem „Schwanendreher“ nach altdeutschen Volksweisen ist ihm eines der großen Bratschenkonzerte der Moderne gelungen. Antoine Tamestit, einer der führenden Bratschisten der Gegenwart, musiziert mit dem Preisträger des „Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award“-Preisträger David Afkham. Schuberts „Dritte“ vereint die Gegensätze dieses Programms in ihrer Mischung aus Ländler-Tonfall und konzentrierter, knapper Aussage.
Anton Webern, Fünf Stücke für Orchester op. 10
Paul Hindemith, Der Schwanendreher (1935/36)
Franz Schubert, Symphonie Nr. 3 D-Dur d 200
Antoine Tamestit, Viola
David Afkham, Dirigent
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